Im Rahmen von Integration und Inklusion erhält der gemeinsame Unterricht von Schülern und Schülerinnen mit und ohne Unterstützungsbedarf auch Einzug in die weiterführenden Schulen der Sekundarstufe I. Als Förderzentrum für Sonderpädagogik zählt es zu unseren Aufgaben die Lehrkräfte, Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern in diesen Schulen zu unterstützen.
Der Einzugsbereich der Schule am Feldkamp umfasst die Gemeinden Schiffdorf, Hagen, Bad Bederkesa, Loxstedt, Beverstedt und Nordholz, die Samtgemeinde Land Wursten sowie die Stadt Langen. So werden auch Schüler und Schülerinnen an den weiterführenden Schulen dieses Bereichs von Lehrkräften des Förderzentrums unterstützt und begleitet. Insgesamt 15 Lehrkräfte des Förderzentrums arbeiten hier. Sie sind eingesetzt an der Oberschule Achtern Diek in Dorum, der Schule an der Mühle in Bad Bederkesa, den Oberschulen Beverstedt, Langen und Schiffdorf sowie den Haupt- und Realschulen in Hagen und Loxstedt.
Ziel dieser Arbeit ist eine inklusive und wohnortnahe Beschulung aller Schülerinnen und Schüler. Im Rahmen der Inklusion unterrichten wir in Kooperation mit den Regelschullehrkräften Klassen sowie kleinere Lerngruppen oder fördern und begleiten einzelne Schülerinnen und Schüler individuell. Außerdem beraten und unterstützen wir die Lehrkräfte in den weiterführenden Schulen in allen sonderpädagogischen Fragen.
Aufsteigend ab dem Jahr 2013/14 erhalten Schülerinnen und Schüler mit einem Unterstützungsbedarf in den Bereichen Lernen und Sprache ab dem 5. Schuljahr laut Erlass 3 Unterrichtsstunden und Schülerinnen und Schüler mit einem Unterstützungsbedarf im Bereich Emotionale und Soziale Entwicklung 3,5 Unterrichtsstunden pro Woche Förderung durch eine Förderschullehrkraft. Die an den Schulen eingesetzten Förderschullehrkräfte ermöglichen durch Formen inklusiver Begleitung und Förderung den gemeinsamen Unterricht der Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen. Die Verantwortung für die einzelnen Schülerinnen und Schüler bleibt bei der zuständigen Schule. Die Förderung wird im engen Austausch der Lehrkräfte realisiert. Häufig kooperieren wir eng mit den Eltern, mit den Mobilen Diensten und mit weiteren außerschulischen Personen und Einrichtungen.

   
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