Förderschule Schwerpunkt Lernen

Mission:

Wir sind ein Förderzentrum und eine Förderschule mit dem Schwerpunkt Lernen in Schiffdorf mit ca. 90 Schülern aus einem weitläufigen ländlichen Einzugsgebiet in Niedersachsen an der Grenze zum Bundesland Bremen.

Wir verwirklichen an unserer Schule das Recht des Menschen auf Bildung. Gemeinsam mit den Eltern und Erziehungsberechtigten übernehmen wir die Erziehung unserer Schüler.


Jeder Schüler wird nach Feststellung seines Förderbedarfs individuell möglichst unter Einbeziehung aller Sinne gefördert. Dabei steht neben der Vermittlung von Kulturtechniken und Wissen besonders die Entwicklung sozialer Kompetenzen im Vordergrund.
Wir sehen es als unsere Aufgabe, die Schüler auf ein lebenslanges Lernen und auf ihr (Berufs-)Leben vorzubereiten, indem wir sie stärken, Verantwortung für sich und andere zu übernehmen.

Wir verstehen unsere Schule als gemeinsamen Lebensraum für alle, die am Schulleben beteiligt sind. Grundlage dafür ist das Bestreben einander ernst zu nehmen und eine positive Beziehung zueinander aufzubauen. So soll eine vertrauensvolle Schulatmosphäre entstehen, die Geborgenheit bieten kann.

Vision:

  • Wir nehmen die Lebenswirklichkeit der Schülerinnen und Schüler und deren Voraussetzungen ernst und berücksichtigen sie bei der Gestaltung des Unterrichts und des Schullebens.
  • In unserem Kollegium besteht ein positives Klima, das von Wertschätzung und Offenheit getragen ist. ALLE identifizieren sich mit dem Lebensraum Schule und entwickeln ein Wir-Gefühl.
  • Mit dieser Haltung begegnen wir unseren Schülerinnen und Schülern. Wir geben Raum für musikalische, sportliche, gestalterische und darstellende Aktivitäten. Diese Aktivitäten tragen dazu bei, das Selbstbewusstsein aller Schülerinnen und Schüler zu fördern. Die Präsentation und Veröffentlichung der Aktivitäten gehören zum Schulalltag. Wir schaffen eine gesundheitsfördernde Umgebung für unsere Schülerinnen und Schüler und für uns. Das Kollegium gibt sich Zeit zum Austausch.
  • Auf der Basis von Förderplänen findet ein schülerorientierter Unterricht statt, dessen zukünftige Gestaltung im Kollegium diskutiert und umgesetzt wird. Mädchen und Jungen können je nach Bedürfnislage getrennt unterrichtet werden. Für die Oberstufe werden Wahlpflichtkurse eingeführt. Außerschulische Lernorte bereichern das Lernangebot.
  • Mit schulischen und außerschulischen Institutionen und Partnern kooperieren wir und nutzen deren Kompetenzen, Handlungs- und Orientierungsmöglichkeiten. In diesem Rahmen werden weitere berufsorientierende Maßnahmen durchgeführt.
  • Bewegung trägt zum Lernen bei. Es gibt Pausenangebote, die zur Bewegung anregen. Ferner werden Ruhezonen eingerichtet. Nach Bedarf wird der Sportunterricht in der Oberstufe getrennt geschlechtlich unterrichtet. Alle Schülerinnen und Schüler lernen Schwimmen.
  • Wir stärken die Schülerinnen und Schüler in ihrer Mitbestimmung und beziehen sie aktiv in die Planung des Schullebens ein. Der Schülerrat, der zu einem demokratischen Grundverständnis beiträgt, ist fester Bestandteil der Schule. Dieser organisiert und führt regelmäßig Schülervollversammlungen durch, in denen Schülerwünsche und -anregungen berücksichtigt und anerkannt werden. Die Entwicklung und Stärkung der Selbst- und Fremdverantwortung der Schülerinnen und Schüler wird durch Schulprojekte gefördert, in die sie aktiv einbezogen werden.
  • Wir verständigen uns in Zusammenarbeit mit Schülerinnen, Schülern und Lehrkräften über Regeln, die einen respektvollen, offenen und wertschätzenden Umgang miteinander stärken. Wir akzeptieren und respektieren diese Vereinbarungen und setzen uns verantwortungsbewusst für deren Einhaltung und einen gemeinsamen Handlungsrahmen ein.
  • Wir wollen, dass an unserer Schule Schülerinnen und Schüler ohne Angst vor körperlicher und verbaler Gewalt und ohne Mobbing leben und lernen können. Dafür legen wir folgende Grundlagen fest:
  • Wir bauen das Konfliktlotsenprojekt aus und entwickeln es weiter.
  • Wir entwickeln ein Konzept, wie wir mit akuten Unterrichtsstörungen zeitnah umgehen können.
  • Wir erarbeiten ein einheitliches Konzept zur Stärkung der sozialen Kompetenzen der Schüler.
  • Wir verankern Stunden für „Soziales Training" im Stundenplan.
  • Wir berücksichtigen in unserem Konzept geschlechtsspezifische Aspekte.

 

   
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